Diese Eigenschaften sollte jedes Smartphones mitbringen

Samsung Galaxy S9 oder doch lieber A5? Vielleicht ein Huawei oder doch eher ein iPhone? Was soll die Kamera draufhaben und wie viel Datenvolumen ist denn nötig? Bei Smartphones und allem, was dazugehört, geht die Entwicklung so rasend schnell, dass man selbst als technisch versierter Interessent, der aber nicht regelmäßig On- wie Offlinemagazine konsultiert, ganz schnell mit seinem Latein an Ende ist, wenn man durch die Gänge des Elektronikdiscounters oder Handy-Händlers spaziert.


Die Leistung

Wenn es an den Kern-Bestandteil eines Smartphones geht, seine Rechenleistung, scheiden sich die Geister. Die einen verweisen auf sogenannte Benchmark-Tests – das sind Programme, die auf einem Handy dazu dienen, seine Leistungsparameter im Betrieb zu testen und es so zu ermöglichen, unterschiedliche Geräte objektiv gegeneinander bewerten zu können. Für Benchmark-Fans kann die Leistung nicht hoch genug sein.

Smartphone Eigenschaften

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Die zweite Kategorie von Käufern legt indes weniger Wert auf solche Überprüfungen – bei denen auch immer etwas Kritik mitschwingt, dass sie für den Realbetrieb eigentlich keine verwertbaren Ergebnisse liefern würden. Doch wie viel Power soll es denn nun sein? Dazu muss man zunächst einmal aufschlüsseln, wie sich diese beim Smartphone definiert:

  • Größe des Arbeitsspeichers
  • Taktung des Prozessors
  • Größe und Zugriffsgeschwindigkeit des Datenspeichers

Den meisten Herstellen ist gemein, dass die Leistungselite nur bei Oberklassemodellen offeriert wird. Aber, und das ist der Knackpunkt: Diese kosten mittlerweile teils vierstellige Beträge. Und in Anbetracht dessen, dass die Leistungssprünge zwar groß aber nicht himmelweit sind, kann es schon praktikabel sein – falls man Leistungshunger hat – auf Auslaufmodelle zu setzen, auch weil sie (etwas) günstiger sind. Aber wer nicht plant, auf dem Handy viele Videos zu bearbeiten oder sehr aufwendige (3D-)Spiele zu spielen, der braucht sowieso keine High-End-Leistung. Dem reichen auch Mittelklassemodelle mit >2GB Arbeitsspeicher und mindestens einem Zweikernprozessor.


Smartphone Eigenschaften Wasserdichtigkeit

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Wasserdichtigkeit

Gleich vorweg: Wer sich heute für ein modernes Oberklassehandy entscheidet, muss sich über diesen Punkt kaum noch Gedanken machen, denn immer mehr Geräte aus dieser Liga sind bereits wasserdicht. Doch „wie dicht ist dicht?“ Dazu muss man einen Blick auf die Zertifizierungsklassen der Robustheit werfen. Bei den meisten Handys ist das IP67 – die erste Ziffer bezeichnet die Schutzklasse gegen Staub, die zweite gegen Wasser. Ein IP67-Gerät ist also vollständig staubdicht und kann für gewisse Zeit (meist <1h) bis zu 1m tief in Wasser getaucht werden. Und auch wer nicht plant, mit seinem Handy auf Tauchgang zu gehen, sollte sich dieses Feature trotzdem ansehen – denn dadurch kann man sein Gerät auch spielend leicht im Waschbecken reinigen. Und wenn an Pool und Co. mal ein Malheur passiert, kostet es einen wenigstens kein Geld.


Datenvolumen

Kurz weg vom Handy selbst kommen wir zu einem seiner wichtigsten Unterpunkte, dem Volumen an mobilen Daten. Kurz: Darüber wird letzten Endes bestimmt, wie lange/viel man mit seinem Handy surfen, streamen oder datenbasierende Kurznachrichten (etwa Whatsapp) verschicken kann. Keine lapidare Frage, denn das Datenvolumen ist heute bei den meisten Verträgen der Punkt, der den größten preisgestalterischen Einfluss hat. Hier kann man nur empfehlen, nicht einfach blind das maximal Mögliche zu nehmen, sondern vorher seinen eigenen Verbrauch zu eruieren. Das bedeutet, man schaut in das entsprechende Tool seines Altgeräts, wo der ungefähre Megabyte-Wert pro Monat meist bereits angezeigt wird. Als nächstes überprüft man seinen bestehenden Vertrag, errechnet vielleicht aus alten Rechnungen einen Mittelwert. Und dann nimmt man die nächsthöhere Kategorie, die der Provider anbietet. Damit ist man in den meisten Fällen auf der sicheren Seite.


Kamera-Power

In der großen Smartphone-Welt gibt es eine allgemeingültige Regel: Es gibt kein Gerät ohne Kamera. Doch was diese leisten, unterscheidet sich wiederum von Handy zu Handy erheblich und abermals sind es meist die Topmodelle, welche die besten Kameras mitführen. Zwar definieren viele Werte, wie hochwertig eine Kamera ist, bei Handys beschränkt man sich jedoch aus Praxisgründen auf die Megapixel-Zahl. Das ist die Anzahl von einzelnen Bildpunkten auf dem Fotosensor. Das Problem daran: Megapixel ist ein absoluter Wert, nicht etwa „pro Quadratzentimeter Chipfläche“. Das macht ihn etwas schwammig, denn ein Handy mit kleinem Chip könnte beispielsweise ebenso 10MP besitzen, wie eines mit großem, wobei letzteres die besseren Fotos machen würde, weil die einzelnen Pixel größer wären und somit mehr Licht aufnehmen können. Zwar gilt, ein hoher Wert ist immer besser als ein niedriger, doch es spielen noch viele andere Werte eine Rolle für die Bildqualität – etwa die Chip-Lichtempfindlichkeit ISO. Als normaler User kann man sich folgendes merken: Je größer die Megapixel-Zahl, desto größer kann man anschließend das Bild ausdrucken. Doch wie viel braucht man?

Smartphone Eigenschaften Kamera

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Nun, für einfache (Urlaubs-)Schnappschüsse ohne größere Ambitionen sollten 5MP die absolute Untergrenze darstellen. Wer jedoch mehr möchte, sollte nicht nur auf die Megapixel schauen, sondern auch den Linsenhersteller (einige Handymacher arbeiten dafür mit Optik-Profis wie Zeiss zusammen) sowie die Anzahl der Linsen selbst – unter anderem Apple und Huawei fertigen mittlerweile Geräte mit Linsen für unterschiedliche Distanzen.


Glas

Eine Menge Smartphones sterben einen verfrühten Tod, weil durch ein Missgeschick die Frontscheibe beschädigt wird. Und weil selbst die kleineren Geräte über verhältnismäßig viel Glasfläche verfügen, sollte man auch als Normalverbraucher auf Robustheit achten. In der Smartphone-Welt hat sich da herstellerübergreifend ein Begriff etabliert, Gorilla Glass. Das ist der Handelsname eines Glasherstellers. In bislang fünf Versionen steht es für Handydisplays, die sowohl Stürze wie verkratzende Behandlungen (Stichwort Hosentaschenschmutz) besonders gut verkraften. Auch für dieses Feature gilt: sehr schön, wenn es an Bord ist. Allerdings wird längst nicht jedes Handy damit ausgeliefert. Wer nicht allein wegen dem Glas Oberklasse-Preise bezahlen möchte, sollte daher in Richtung von Outdoor-Handys wie dem Samsung Galaxy Xcover blicken. Diese Geräte sind technisch meist nur Mittelklasse, stecken aber mehr weg als „normale“ Smartphones ihrer Preiskategorie.


Smartphone Eigenschaften Akku

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Akku-Format

Kein Smartphone-Besitzer, der noch die Zeit der „guten alten“ Nokias aktiv miterlebt hat, ist wirklich glücklich mit der Akkulaufzeit der modernen Alleskönner. Im Gegenteil, mehr Akkuleistung ist laut einer Bitkom-Umfrage nach wie vor der größte Wunsch. Allerdings muss man abermals eruieren, wie viel man wirklich braucht. Dabei gilt natürlich die Faustregel, je aufwändiger und/oder häufiger das Handy benutzt wird, desto größer sollte der Akku sein. Aktuelle Oberklassemodelle kommen mit ungefähr 3000 Milliampere – benötigen diese wegen der hohen Leistung jedoch auch. Das bedeutet also, wer ein weniger stromhungriges Gerät kauft, kann auch mit kleineren Leistungen leben. Ein Ausschlusskriterium ist allerdings preisklassenübergreifend: Je flacher das Handy, desto schwächer ist der Akku, weil weniger Platz für Zellen vorhanden ist – physikalisch bisher unumgänglich. Wer das Gerät indes maximal lange nutzen möchte, sollte darauf achten, dass der Akku austauschbar ist – leider werden die aber immer weniger.


Fazit

Das optimale Smartphone für alle gibt es leider nicht. Was man benötigt, hängt davon ab, was man mit dem Gerät tun will. Doch es gilt, für den Normaluser, der keine der Funktionen im Grenzbereich ausreizt, reichen in aller Regel die Mittelklassegeräte der Hersteller. Auch, weil hier das, was aktuell nur Oberklassemodellen vorbehalten ist, meist schon eine oder zwei Generationen später durchgereicht wird.



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