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USB 2.0 vs 3.0 - das sind die Unterschiede

Wer sich aktuell einen Laptop kauft, der wird Geräte mit USB 3.0 als Standardversion vorfinden. USB 3.0 ist seit 2013 als verbesserter allgemeiner Standard international erhältlich. Jedoch ist bereits seit Windows 7 eine Unterstützung für diese Schnittstelle integriert. Für ältere Windows-Versionen muss zusätzlich ein spezieller Treiber installiert werden. Stellt sich also die Frage, welche Veränderungen im Vergleich von USB 2.0 vs. 3.0 existieren?


USB-Schnittstellen nicht mehr wegzudenken

USB ist die Abkürzung für Universal Serial Bus und wurde in den 1990er-Jahren eingeführt. Ziel war es, durch dieses System die bis dahin gängigen PC-Schnittstellen zu vereinheitlichen und auf eine allgemeingültige Schnittstelle zu reduzieren. Die erste USB Version aus dem Jahre 1996 war primär für den Anschluss von Peripheriegeräten wie Drucker und Scanner konzipiert worden.

USB-Stick

© Clker-Free-Vector-Images | pixabay.com


Die maximale Datenrate betrug damals 12 Mbits/s und war damit zwar für den Anschluss von Massenspeichern (z. B: externe Festplatten) geeignet, jedoch aufgrund der geringen Übertragungsrate nicht sonderlich gut anwendbar. Viele technische Geräte aus unserem heutigen Alltag wie Smartphones, Kameras oder Tablets verfügen über einen USB-Anschluss, über den man das Gerät mit dem PC oder Laptop verbinden kann, um Daten auszutauschen. Gleichzeitig dient diese Verbindung dazu, das Gerät zu laden.


USB 2.0 ein weit verbreiteter Standard

Die USB 2.0 Spezifikation wurde im Jahr 2000 eingeführt und gilt heute, als die am weitesten verbreitete in modernen Computersystemen. Die Übertragungsrate liegt bei 480 Mbit/s und wird regulär für datenintensive Anbindungen wie Massenspeicher und Videogeräte verwendet.


Wie kompatibel ist USB 3.0?

Auch wenn ältere Windows-Versionen nachgerüstet werden müssen, gilt grundsätzlich, dass der schnellere 3.0 Standard abwärts kompatibel zu USB 2.0 ist. Die Datenübertragung liegt bei der 3.0 Version bei 625 MB/s. Hat ein Gerät einen Stecker Typ A, kann er den Umstieg von USB 2.0 auf USB 3.0 problemlos bewältigen. Beide Stecker sind von der äußeren Erscheinung identisch. Einzig die Farbe im Inneren des Steckers gibt Aufschluss darüber, um welche Version es sich handelt (weiß = USB 2.0 / blau = USB 3.0). Anders verhält es sich bei Geräten, die über einen Typ-B Stecker verfügen oder aber bei Digitalkameras und MP3-Playern, die über einen Mini USB-Steckern verfügen. Hier kann es zu Kompatibilitätsproblemen kommen, weil Stecker und Buchse möglicherweise nicht zusammenpassen.


USB 2.0 vs. 3.0 - worin besteht der Unterschied?

Ein Unterschied zwischen USB 2.0 vs. 3.0 liegt darin, dass Erstgenannte nach dem Verfahren halbduplex arbeiten. Das heißt, die Daten können immer nur jeweils in eine Richtung übertragen werden. Der USB 3.0 Standard kennt jedoch die Übertragung von Daten in beide Richtungen. Auch in Sachen Geschwindigkeit bietet 3.0 einen wesentlichen Vorteil. Wer sich USB 2.0 vs. 3.0 genauer ansieht, wird feststellen, dass die Übertragungsgeschwindigkeit beim technisch moderneren USB 3.0 zehnmal höher liegt als der bei USB 2.0. Die höchstmögliche Stromstärke liegt dabei bei 900 mA, damit kann bei 2,5-Zoll-Festplatten die externe Stromversorgung entfallen.


USB 2.0 vs. 3.0 – Der Stecker

Ein deutlich sichtbarer Unterschied zwischen den beiden Standards liegt in der Optik von Stecker und Buchse. USB 3.0 Stecker sind einfach zu erkennen, denn sie sind in ihrem Inneren blau ebenso wie die Buchse. USB 2.0-Stecker sind hingegen weiß. Auch hinsichtlich des Kabelaufbaus gibt es Unterschiede. Während beim USB 2.0 zwei Leitungen für das Signal und die Stromleitung existieren, finden sich beim USB 3.0 zwei weitere Signal-Adernpaare und eine zusätzliche Masseverbindung.


USB 2 Typ A

© Andre Karwath | Creative Commons


USB 3 Typ A

© Rainer Knäpper | Lizenz Freie Kunst


USB 2 Typ Mini

© Anil Öztas | Creative Commons


USB 3 Typ micro

© Rainer Knäpper | Lizenz Freie Kunst



Die Vorteile von USB 3.0 sind deutlich erkennbar

Erfolgt nicht automatisch durch den Kauf eines neuen Geräts der Umstieg auf USB 3.0, stellt sich vielleicht der eine oder andere User die Frage, welche Vorteile das Upgrade beim USB bringt. Diese sind im Vergleich von USB 2.0 vs. 3.0 deutlich zu erkennen. Auch wenn im Praxistest die Herstellerangaben von mehr als 600 MB pro Sekunde kaum erreicht werden können, ist dennoch eine deutliche Leistungssteigerung feststellbar. Wer also beruflich oder privat immer wieder größere Datenmengen transferieren möchte, der sollte sich den Umstieg auf USB 3.0 durchaus überlegen. Vor allem hinsichtlich der USB-Sticks als Massenspeicher gibt es deutliche Unterschiede zur Frage USB 2.0 vs. 3.0. Denn die oft beeindruckenden Datenraten von knapp 300 MB pro Sekunde erreichen diese nur dann, wenn der Stick durch den dazugehörigen Treiber auf dem Rechner in seiner Übertragungsgeschwindigkeit unterstützt wird. Dies gilt es, vor dem Kauf zu hinterfragen.



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