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USB-Stick formatieren

Wenn ein USB-Stick von allen gängigen Betriebssystemen gelesen werden soll, so sollte dieser am besten mit dem Dateisystem FAT formatiert werden. Denn dieses Dateisystem ist am meisten kompatibel mit allen heute gängigen Betriebssystemen sowie den verschiedenen Geräten der Unterhaltungselektronik, die einen USB-Anschluss besitzen. Neben dem Dateisystem FAT gibt es noch einige andere Dateisysteme wie beispielsweise NTFS, das den Transfer von Dateien auch mit einer Größe von mehr als vier Gigabyte ermöglicht. Allerdings ist für die Verwendung dieses Dateisystems ein Windows-System ab Windows NT4 erforderlich. Bei der FAT-Variante stehen die Versionen FAT16 und FAT32 zur Auswahl, wobei jedoch FAT16 nur für den Einsatz von kleinen USB-Sticks mit einer Größe von maximal zwei Gigabyte sinnvoll ist, da dieses System keine größeren Partitionen oder Datenträger verwalten kann.


USB-Stick formatieren für mehr Speicherkapazität für den Datentransfer


Eine größere Speicherkapazität und der Datentransfer auch von größeren Dateien sind die am häufigsten genannten Gründe für den Einsatz von USB-Sticks. Einen USB-Stick formatieren muss man allerdings oft vor dem Einsatz oder dann, wenn verschiedene Geräte mit dem auf dem USB-Stick vorhandenem Dateisystem nicht zurecht kommen und Daten nicht lesen können. In der Regel wird der externe Speicher mit NTFS formatiert, um auch größere Dateien transferieren zu können. Den USB-Stick formatieren mit anderen Dateisystem kann allerdings dann Sinn machen, wenn einige Geräte, beispielsweise solche aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik wie Fernseher oder DVD-Player, mit NTFS nicht zurecht kommen. Aber auch ein Datentransfer (hauptsächlich von kleineren Dateien) zwischen Rechnern mit unterschiedlichen Betriebssystemen wie Windows, Macintosh oder Linux wird am einfachsten mit einem USB-Stick durchgeführt, der das Dateisystem FAT32 aufweist.

USB-Stick formatieren

Den USB-Stick formatieren mit Windows, Mac oder Linux

Möchten Sie einen USB-Stick formatieren, der eine Größe von 32 Gigabyte nicht überschreitet, so verwenden Sie hierfür am besten das standardmäßig eingestellte Dateisystem FAT32. Unter Windows öffnen Sie dazu zunächst die Systemsteuerung und anschließend die Verwaltung. In der Computerverwaltung wird dann die Option Datenträgerverwaltung markiert. Nun kann das gewünschte Laufwerk zum Formatieren ausgewählt werden. Achtung: Achten Sie unbedingt darauf, auch das richtige Laufwerk auszuwählen, damit Sie nicht statt des USB-Sticks versehentlich eine Festplattenpartition neu formatieren und dabei wichtige Daten vernichtet werden.

Unter dem Betriebssystem für den Mac wird zunächst das Dienstprogramm für Festplatten gestartet. Anschließend wird der USB-Stick zum Formatieren in der Liste der im System vorhandenen Datenträger ausgewählt. Auch hier können verschiedene Dateisysteme ausgewählt werden. Außerdem ist es möglich, den Namen des Datenträgers (in diesem Falle den des USB-Sticks) zu ändern. Zum Formatieren wird die Option "Löschen" ausgewählt. Anschließend kann der USB-Stick neu formatiert werden.

Unter Linux können mit der Software "GParted" Partitionen mit dem Dateisystem FAT32 auf dem USB-Stick angelegt werden, falls zuvor noch keine vorhanden waren. Anschließend wird der Datenträger formatiert. Die Software "GParted" ist in den meisten Linux-Distributionen enthalten. Alternativ kann auch eine sogenannte Live-CD mit dem Partitionierungsprogramm verwendet werden.


Andere Möglichkeiten zum USB-Stick formatieren

Es gibt verschiedene Softwarevarianten, mit denen sich ein USB-Stick formatieren lässt. Die Software "Fat32 Formatter" beispielsweise ist so ein Programm, das kostenlos erhältlich ist und noch nicht einmal installiert werden muss. Nach dem Entpacken des Programmarchivs können Sie sofort loslegen. Dieses Programm "Fat32 Formatter" vereint alle Funktionen in einem einzigen Fenster. Es werden die vorhandenen Speichergeräte angezeigt, welche die Software erkannt hat. Um einen USB-Stick formatieren zu können, wird lediglich das gewünschte Laufwerk ausgewählt. Die interne Festplatte des Computers wird in der Regel ganz oben angezeigt. Diese sollte natürlich nicht ausgewählt werden. Allerdings gibt es eine Sache bei der Verwendung dieses Programms zu beachten. Es erkennt nicht, wenn das Speichermedium zwischenzeitlich vom PC entfernt wurde, während die Software aktiv ist. Auch nach dem Trennen des Laufwerks vom USB-Port wird es weiterhin angezeigt. Beim Versuch des Formatierens wird allerdings wird eine entsprechende Fehlermeldung ausgegeben. Andere Partitionen wie zum Beispiel solche des Typs FAT32 werden ebenfalls in der Software angegeben. Dadurch ist es beispielsweise möglich, eine NTFS-Partition in eine FAT32-Partition umzuwandeln und anschließend mit diesem System zu formatieren.