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Windows Defender

Am 11. April 2017 hat Microsoft Microsoft das neue Creators Update zur Verfügung gestellt, welches sich automatisch auf allen Windows 10 Systemen installiert. Ein neues Feature, welches das neue Update beinhaltet ist die überarbeitete Version vom Windows Defender. Dabei handelt es sich um eine Sicherheitssoftware, die auf dem Betriebssystem bereits vorinstalliert ist und früher den Namen Microsoft Windows Anti-Spyware trug. Aber welche wichtigen Funktionen hält Windows Defender für den Anwender bereit? Welche Vor- und Nachteile bietet das Programm?


Windows Defender: Was gilt es bei der Installation zu beachten?

Der Windows Defender ist ein vorinstalliertes Virenschutz-Programm für PCs und Notebooks mit einem Windows 10 Betriebssystem. Auf den ersten Blick ist der klassische Windows Defender nach dem Creators Update auf dem System nicht mehr zu finden. Wer dann den klassischen Weg geht und über die Suchleiste von Windows eine Suche nach dem Windows Defender startet, gelangt zum Windows Defender Security Center. Auch hierbei handelt es sich um ein Schutzprogramm, welches mit dem Wartungscenter von Windows 10 zusammenarbeitet. Um sich mit der Funktionalität des Programms vertraut zu machen, kann es schon etwas dauern, da es eine Vielzahl an Funktionen für den Anwender bereithält und dementsprechend umfangreich gestaltet ist. Aus diesem Grund möchten viele Nutzer weiterhin den gewohnten Windows Defender nutzen. Und dies ist auch kein Problem, da er nicht gänzlich verschwunden ist, sondern nur etwas versteckt installiert. Um ihn aufzurufen, geht man wie folgt vor:

Windows Defender

© efes | pixabay.com



  1. Windows-Taste und Buchstabe E gleichzeitig drücken, dann öffnet sich der Windows Explorer.
  2. Über den Windows Explorer die Partition C aufrufen.
  3. Anschließend Programme > Windows Defender und die Anwendung MSASCui.exe ausführen.
  4. Durch das Öffnen der Anwendung wird die bekannte Windows Defender Software geöffnet.

Hinweis: Beim Öffnen erscheint ein Fenster mit Windows Defender ist deaktiviert. Mit einem Klick auf Aktivieren, sucht das Programm automatisch andere installierte Antivirenprogramme, um diese dann zu deinstallieren. Erst dann wird Windows Defender aktiviert. Dies kann aber auch umgangen werden. Es müssen nicht alle AntiViren-Programme deinstalliert werden, um Windows Defender nutzen zu können.

Welche Funktionen beinhaltet das Programm?

Zur Hauptaufgabe der Anti-Viren-Software gehört der Schutz des Systems vor Schädlingen jeglicher Art und Viren und die Entfernung dieser. Dabei beinhaltet er einen Echtzeit-Schutz für Spyware, welches den Nutzer warnt, wenn versucht wird unerlaubte Software auf dem System zu installieren. Des Weiteren besteht die Möglichkeit einer manuellen Spywareprüfung, die vom Nutzer jederzeit ausgeführt werden kann oder zu vorher festgelegten Intervallen. Des Weiteren werden über Windows Defender Dienste und Treiber, Add-On-Programme und die Sicherheitseinstellungen des Browser überwacht, so dass die Daten des Nutzers geschützt sind.Vor- und Nachteile von Windows Defender im Überblick

Vorteile:

  • bremst das System nicht aus, da gute Performance
  • schont den Akku vom Laptop
  • einfache Bedienung, da schlicht gehaltene Oberfläche
  • mit Echtzeit-Schutz für den Internet Browser
  • Support-Unterstützung bei Fragen oder Problemen

Nachteile:

  • Verbesserungsbedarf bei der Schädlingsbekämpfung
  • als alleiniger Schutz nicht ausreichend

Wie funktioniert die Deinstallation?

Der Windows Defender kann leider nicht deinstalliert werden, es gibt aber Möglichkeiten ihn und den Hintergrunddienst des Programms zu deaktivieren. Dies erfolgt über die Registry und ist nur für Anwender geeignet, die sich mit diesem Bereich auskennen. Hier ist der Ablauf wie folgt:

  1. Registry-Ordner öffnen mittels Windows + R und Regedit.exe eintippen.
  2. Folgenden Schlüssel aufrufen: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows Defender
  3. Einen neuen DWORD (32-bit) Wert anlegen und zwar mit dem Namen DisableAntiSpyware.
  4. Doppelklick auf den neuen Eintrag und Wert 1 eingeben.
  5. PC neu starten, Windows Defender ist nun deaktiviert.

Fazit

Viele bevorzugen den Windows Defender, weil er auf die wichtigsten Funktionen beschränkt ist und so sehr leicht in der Anwendung und Bedienung. Davon profitieren besonders unerfahrene Nutzer. Trotzdem muss angemerkt werden, dass diese Antiviren-Software auch seine Schwächen hat und keinen Rundum-Schutz in puncto Sicherheit bietet, wie es bei anderen Viren-Programmen der Fall ist. Daher sollte man sich nicht nur auf dieses Programm verlassen sondern ergänzend dazu noch ein anderes Anti-Viren Programm installieren. Die parallele Nutzung ist problemlos möglich. Das Internet lauert nämlich vor vielen Gefahren in Form von Trojanern, Spyware und vielem mehr. Malware und Spyware spionieren den Nutzer aus, ohne dass dieser etwas davon mitbekommt, weil diese unbemerkt im Hintergrund laufen. Ist der Computer einmal infiziert, können so persönliche Daten des Nutzers abgegriffen werden, wie zum Beispiel Konto- oder Logindaten. Wird hier nicht richtig vorgesorgt, kann das sehr böse ändern.


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