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Stromverbrauch PC vs. Laptop

Wer seine monatlichen Stromkosten senken möchte, wechselt nicht selten nur die klassischen Haushaltsgeräte, wie beispielsweise Kühlschrank und Waschmaschine. Dabei verstecken sich in deutschen Haushalten immer noch die einen oder anderen Geräte mit einem hohen Energieverbrauch. Gerade ein genauer Blick auf dem Schreibtisch bietet Potentiale, die Kosten auf ein Minimum zu reduzieren und der Umwelt etwas Gutes zu tun.


Stromverbrauch Laptop vs. Desktop-PC

Der Computer zählt zu den höchsten menschlichen Innovationen. Der Einsatz des Rechners ist vielfältig und ist damit zu einem unverzichtbaren Helfer des Menschen geworden. Inzwischen ist fast jeder privater Haushalt in Deutschland mit diesem Medium ausgestattet. Wie viel Sparpotenzial verbirgt sich allerdings beim Stromverbrauch eines PCs? Die Informations- und Kommunikationstechnik unterscheidet zwischen einem Desktop-PC und einem mobilen Computer, auch Laptop, Notebook oder Netbook genannt. Der Stromverbrauch vom Laptop ist in der Regel deutlich niedriger als bei einem stationären PC. Dafür ist der Bildschirm deutlich kleiner und die Leistung - unter Umständen - geringer. Ein um 70 Prozent geringerer Energieverbrauch vom Laptop kann der ausschlaggebende Punkt für die zu treffende Kaufentscheidung sein.


Achtung beim Kauf eines Monitors

Stromverbrauch PC

Jerax | shutterstock.com


Wer sich für einen Desktop-PC entscheidet, sollte auf die Verwendung eines Röhrenmonitors verzichten. Auf Grund der veralteten Technologie, sind diese nicht nur in ihrer graphischen Ausgabe massiv schlechter, sondern zählen mit einer Leistung von 80-100 Watt zu den absoluten Energiefressern. Zum Vergleich: Ein Flachbildschirm zieht hingegen nur 30-60 Watt, ist damit deutlich effizienter und moderner. Weiter Pluspunkt für diesen Monitor ist zudem die verhältnismäßig deutliche Platzersparnis. Die Angaben zum Verbrauch eines Bildschirms finden sich in den Produktdatenblättern des Herstellers. Viele Tools im Internet bieten die Möglichkeit, den Verbrauch, anhand der Leistung in Watt pro Stunde und der Zeit, zu ermitteln.


Peripheriegeräte und Computerzubehör kontrollieren

Ein Laserdrucker verbraucht viermal so viel Energie wie ein Tintenstrahldrucker. Bei einer Neuanschaffung sollten neben den Kosten für die Hardware und den Verbrauchsmaterialien auch der Stromverbrauch einkalkuliert werden. Wer einen funktionierenden Laserdrucker besitzt, kann die Energiezufuhr über eine Schaltuhr bestimmen.

Auch der Einbau energiesparender Hardwarekomponenten wirkt sich unmittelbar auf den Verbrauch aus. So sind eine Hochleistungs¬grafikkarte mit rund 200 Watt und ein Hochleistungsprozessor mit rund 140 Watt deutlich kostenintensiver, als eine normale Grafikkarte, die 30-60 Watt verbraucht und ein durchschnittlicher Prozessor, der nur mit einer Leistung von 30-70 Watt Verbrauch zu Buche schlägt. Wer am Rechner nicht unbedingt aufwendige Spiele spielen will, sollte die Anschaffung gut planen.


Stromverbrauch PC: sparen im Energiesparmodus

Im Dauerbetrieb verbraucht der Rechner natürlich den meisten Strom. Ein PC mit einer Leistung von 400 W/h kostet ungefähr 0,22 Euro pro Stunde. Im Dauerbetrieb können 0,2 Kilowattstunden Stromkosten von jährlich 400 Euro verursachen. Ein Laptop verbraucht mit ungefähren 0,1 Kilowattstunden gerade mal die Hälfte und besetzt somit, mit all seinen Vorteilen, eindeutig Platz 1. Moderne Computer schalten im Stand-by in einen Energie¬sparmodus, der nur die Hardwarekomponenten in Betrieb sein lässt, die wirklich gebraucht werden.


Fazit

Die Neuanschaffung eines Computers bedarf der Überprüfung verschiedener Geräte und Hersteller. Eine eingehende Analyse der realen Bedürfnisse hilft zudem eine fundierte Kaufentscheidung zu treffen. So wirkt sich die Wahl der Hardwarekomponenten direkt auf den Stromverbrauch aus.