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Anonym surfen

Bei jedem Besuch im Internet geben Sie eine Menge persönlicher Informationen preis, die oft ohne Ihr Wissen, von Dritten eingesehen werden könnten. Als Beispiel hierbei zu benennen ist Ihre persönliche IP-Adresse sowie der von Ihnen verwendete Internetbrowser mit den Plug-ins und der Windowsversion. Diese Angaben können von Angreifern verwendet werden, um Sicherheitslücken im System auszunutzen und somit Zugriff auf Ihren Rechner zu bekommen. Ebenso wird Ihr Surfverhalten im Netz auch für Werbezecke gespeichert und an Unternehmen geschickt, die dann auf Sie zugeschnittene Werbung an Ihren Rechner senden. Wenn Sie Ihre Informationen nicht preisgeben wollen und entsprechend lieber anonym surfen, geben wir Ihnen Tipps, wie Sie im Internet weitestgehend unerkannt bleiben.


Das automatische Löschen von Cookies und anderen Daten für das anonym surfen

Bei den meisten Webseiten, die Sie besuchen, werden auf Ihrem Computer Informationen gespeichert. Diese sogenannten Cookies enthalten die IP-Adresse, Datum und die Uhrzeit von Ihrem Besuch der jeweiligen Webpräsenz. Je mehr von diesen Cookies auf Ihrem Rechner vorhanden sind, umso leichter lässt sich ein Nutzungsprofil von Ihnen erstellen. Diese Daten werden dann wiederum von den Unternehmen genutzt, um Ihnen Werbung zuzuschicken. Wenn Sie diese Art der "Spionage" nicht hinnehmen möchten, dann sollten Sie die Cookies regelmäßig löschen. Das Blockieren der Cookies ist hingegen nicht zu empfehlen, da dieser Vorgang negative Auswirkung auf die Anzeige der jeweiligen Webseiten haben kann. Über die neusten Internetbrowser können Sie die gespeicherten Daten vergleichsweise einfach löschen.

Anonym surfen

© TheDigitalWay | pixabay.com


Hierfür müssen Sie bei "Firefox" beispielsweise die Einstellungen besuchen und unter dem Punkt Datenschutz sich alle Cookies anzeigen lassen, um diese auf einmal zu löschen. Bei "Microsoft Edge" finden Sie diese Dateien hingegen ebenfalls unter den Einstellungen hier aber als Browserdaten. Das Löschen der Cookies dauert in beiden Fällen nur wenige Sekunden. Ebenso können Sie aber auch einstellen, dass alle Cookies in regelmäßigen Abständen, beispielsweise nach dem Besuch des Internets, gelöscht werden.

Neben dem regelmäßigen Löschen der Cookies ist es Ihnen ebenso möglich, noch andere Daten nach jedem Internetbesuch löschen zu lassen. Diese Informationen sind:

  • Browserverlauf
  • Suchverlauf
  • Gespeicherte Webseiten
  • Kennwörter

Auf diese Weise bleiben nach jedem Surfen, keine Spuren auf Ihrem Rechner zurück, die beim nächsten Internetbesuch wieder ausgelesen werden könnten.


Inkognito Modus

Aktuelle Internetbrowser wie: Microsoft Edge 11, Firefox oder Opera, bieten sogenannten Inkognito-Betriebsmodi. Hierbei werden keinerlei Informationen aus dem Internet auf dem Rechner gespeichert. Somit müssen Sie Cookies erst gar nicht löschen, da diese nicht angelegt werden. Je nach Browser hat dieser Modus einen anderen Namen, kann jedoch einfach mit der Tastenkombination "Strg-Umschalt-P" aktiviert werden. Ansonsten finden sich auch entsprechende Punkte in den Menüs. Auf diese Weise ist das anonym surfen leichter für Sie möglich.


Über einen Proxy-Server Ihre Identität verschleiern

Ein dritter Tipp von uns ist es, einen Proxy-Server zu verwenden, um über diesen das Internet zu besuchen. Ein solcher Server kann als eine Art Vermittlungsstelle gesehen werden, die zwischen Ihrem Rechner und dem Internet steht. Sie verbinden sich im Grunde nicht mit dem Netz, sondern nur mit dem Proxy-Server. Dieser stellt dann wiederum eine Verbindung zum Internet her, die Sie nutzen können. Auf diese Weise wird im Log von der jeweiligen Webseite, nicht Ihre IP-Adresse gespeichert, sondern die vom Proxy-Server. Somit kann keiner nachvollziehen, dass Sie auf der jeweiligen Präsenz waren. Hierbei gibt es jedoch zu beachten, dass Ihre Daten unverschlüsselt an den jeweiligen Proxy-Server geschickt werden. Somit können Hacker die den Server geknackt haben, Ihre Informationen ausspähen und sogar verändern. Zudem werden immer wieder Proxy-Server von Unternehmen oder sogar der NSA angeboten, um über diesen Weg leichter an Ihre Daten zu gelangen. Um dies zu vermeiden, sollten Sie, wenn möglich keine kostenlosen Proxy-Server nutzten. Für das Anonyme surfen über den Server einer Firma, fallen monatliche Kosten an. Hier können Sie aber auch sicher sein, dass Ihre Daten geschützt werden. Zudem ist die Übertragungsrate beim anonym surfen bei diesen Servern wesentlich besser als bei den kostenlosen und öffentlich zugänglichen Varianten.


Weitere Alternativen, um anonym surfen zu können

Neben dem Proxy-Server können Sie sich auch für einen VPN-Server entscheiden. Auch in diesem Fall greifen Sie nicht direkt auf das Netz zu, sondern über den Server. Optimiert wurde hierbei die Verschlüsselung der Daten von Ihrem Rechner zum VPN-Server, sodass die Verbindung abhörsicher ausfällt. Abschließend gibt es noch Browser wie den Tor-Brwoser. Hierbei werden Ihre Daten über drei zufällig ausgesuchte Tor-Server versandt. Durch den Umweg über die drei Knoten ist es kaum möglich zurückverfolgen zu können, dass die Daten ursprünglich von Ihrem Rechner stammen.