Handy Sicherheit: Tipps fürs Smartphone

Nicht nur PCs, auch unsere mobilen Alltagsbegleiter, die Smartphones sind von unerwünschtem Zugriff oder Schadsoftware bedroht. WLAN Verbindungen, die Nutzung von Bluetooth, GPS oder von Apps aus unbekannten Quellen macht es zu einem beliebten Angriffsziel für Hacker. Mit unseren Tipps können Sie für einen besseren Schutz Ihrer persönlichen Daten sorgen und die Handy Sicherheit erhöhen.


Zugriff verwehren und Smartphone Sicherheit erhöhen

Der erste Tipp betrifft den generellen Zugriff aufs Telefon. Mit einem einfachen Zahlencode oder einem Wischmuster kann heute jedes Smartphone gesperrt werden. Erst nach dem Entriegeln kann es dann genutzt werden. Verschiedene Modelle verfügen darüber hinaus über eine Verschlüsselung per Fingerabdruck oder Gesichtserkennung.

Handy Sicherheit

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Dies erhöht die Smartphone Sicherheit um ein Vielfaches. Sowohl bei Smartphones mit Android- als auch mit iOS-Betriebssystem lässt sich zudem die Zeitspanne festlegen, bis sich das Telefon nach der letzten Interaktion wieder sperrt. Dadurch kann eine hohe Handy Sicherheit gewährleistet werden.


Top-Tipps zur Datensicherheit am Handy

  1. Zugriff auf das Handy sichern: Wischcode, Zahlencode, Fingerabdruck- oder FaceID einrichten.
  2. Unnötige Vebrindungen deaktivieren: Ausschalten von WLAN, Bluetooth und GPS wenn nicht benötigt.
  3. Regelmäßige Softwareupdates durchführen: Halten Sie Ihre Software aktuell.

Handy Sicherheit durch Daten Verschlüsselung

Gelingt es einem Angreifer dennoch, sich Zugang zum Smartphone zu verschaffen, kann er unter Umständen auch auf verschiedene gespeicherte Daten zugreifen. Die meisten Geräte bieten heute eine eigens integrierte Verschlüsselung um die Informationen zu schützen. Bei Googles Nexus-Modellen ist diese ab Werk eingestellt. Bei anderen Android-Telefonen muss die Funktion selbst aktiviert werden:

  • Wichtig ist es, vorher ein Backup zu erstellen.

  • Verschlüsselungsfunktion unter Systemeinstellungen > „Sicherheit“ oder „Speicher“ > „Telefon verschlüsseln“ aktivieren.

  • Für die Aktivierung sollte der Akku mehr als 80 Prozent geladen sein und der Prozess kann einige Minuten dauern.

Alternativ lassen sich mit einer „schnellen Verschlüsselung“ auch nur die Daten im telefoneigenen Speicher schützen. Eine weitere Möglichkeit, um die Handy Sicherheit zu erhöhen ist die Nutzung einer Verschlüsselungsapp wie File-Locker, NordVPN oder Keeply. Auf diese Methode muss auch bei Apple-Smartphones mit iOS System zurückgegriffen werden. Apps wie Simpleum Safe oder SecureSafe können hier weiterhelfen. Gerade bei diesen Anwendungen sollte auf eine sichere Quelle geachtet werden. Um den Austausch von Nachrichten oder Mails zu verschlüsseln gibt es ebenfalls spezielle Apps. Sie bieten eine bessere Sicherheit bei der mobilen Kommunikation.


Regelmäßig aktualisieren und Handy Sicherheit verbessern

Einerseits ist es sinnvoll, regelmäßige Updates für das Betriebssystem, sowie für die zahlreichen weiteren Anwendungen zu installieren. In den meisten Fällen geschieht dies automatisch, beziehungsweise kann bei den Einstellungen so konfiguriert werden. Andererseits gilt es, regelmäßige Backups zu erstellen, um die Handy Sicherheit zu gewährleisten und sich vor Datenverlust zu schützen. I-Phone-Nutzern wird dies durch die iTunes Plattform oder die iCloud relativ einfach gemacht. Beim Verbinden des Telefons mit einem Computer wird automatisch ein vollständiges Backup für alle Daten und das Betriebssystem erstellt. Bei Android- oder Windows-Geräten ist die Smartphone Sicherheit etwas komplizierter. Da es für die Smartphones weitaus mehr individuelle Konfigurationsmöglichkeiten gibt, ist ein Backup komplexer. Die Google-Cloud lässt sich hier jedoch ähnlich wie die iCloud nutzen. Dennoch kann es vorkommen, dass nicht alle Informationen komplett übernommen werden. Individuelle Softwares der Hersteller sind dann gegebenenfalls die bessere Wahl. Mit speziellen Anwendungen wie MyPhone Explorer lässt sich ebenfalls ein umfangreiches Backup für die meisten Daten erstellen. Bei den Backup-Funktionen einzelner Apps sollte Ihnen bewusst sein, dass die Informationen auf dem Herstellereigenen Server gesichert werden. Je nach Standort greifen dann nicht zwangsläufig die europäischen Regelungen zum Datenschutz.


Mobile Pay - dank hoher Smartphone Sicherheit

Einen besonders hohen Stellenwert hat das Thema Datenschutz beim Online-Banking oder dem Bezahlen übers Smartphone. Auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich vor fremdem Zugriff zu schützen. Für das Banking per Smartphone stehen zahlreiche Apps zur Verfügung, viele davon sind jedoch laut Sicherheitsexperten durchaus angreifbar. Ein vom Chaos Computer Club entwickeltes Programm hatte für eine Vielzahl von Banking-Apps gravierende Sicherheitslücken aufgezeigt. Problematisch ist vor allem, dass auch eine Zwei-Wege-Authentifizierung über ein einzelnes Gerät ablaufen. Wer auf Nummer Sicher gehen will, sollte sich deshalb für ein TAN-Verfahren über zwei getrennte Wege entscheiden – etwa durch Chip-TAN mit einem zusätzlichen TAN-Generator oder auch eine Zwei-App-Authentifizierung. Zwar ist der Banking-Vorgang auf diese Weise etwas umständlicher, für mehr Smartphone Sicherheit sollte jedoch gegebenenfalls auf ein einfaches und komfortables Verfahren verzichtet werden. Auch bei Transaktionen beim Online-Shopping sollten Sie auf eine sichere Bezahlabwicklungen achten. Beim mobilen Bezahlen steht die Handy Sicherheit bei den Nutzern ebenfalls im Vordergrund.

Handy Sicherheit

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Aber obwohl die bargeldlose Transaktion einen großen Komfort bietet ist das Mobile Payment hierzulande noch wenig verbreitet, da viele einen Missbrauch von Daten oder unzulässige Abbuchungen fürchten. Eine Vielzahl unterschiedlicher Systeme und technischer Standards machen das Thema für die Verbraucher zusätzlich schwierig und undurchsichtig. Das NFC-Verfahren gilt als relativ sicher, vor allem, wenn die PCI P2PE Verschlüsselungstechnik eingesetzt wird. Nicht alle Terminals sind bislang allerdings entsprechend ausgerüstet. Eine Authentifizierung per Fingerabdruck bietet eine zusätzliche Absicherung. Ansonsten gelten für das Mobile Payment heute dieselben Datenschutzbestimmungen wie für die Bezahlung per Karte.


Zugriffsmöglichkeiten minimieren

Der nächste Punkt betrifft verschiedene Zugangspunkte wie die GPS- oder Bluetooth Funktion. Auch eine WLAN Verbindung ist nicht permanent erforderlich. Solange diese für eine bestimmte Anwendung nicht benötigt werden, ist es sicherer, diese zu deaktivieren, um die Handy Sicherheit zu verbessern. Auf diese Weise wird unterwegs kein Bewegungsprofil erstellt. Durch eine aktivierte GPS-Funktion erhalten zwischendurch aufgenommene Fotos oder Videos ansonsten automatisch eine Ortsangabe, die hier in den Metadaten hinterlegt wird. Ist das WLAN eingeschaltet, können die Aufenthaltsorte des Nutzers durch die jeweiligen Netzwerkzugriffspunkte ebenfalls nachvollzogen werden. In der Regel lassen sich diese Funktionen über einen Schnellzugriff relativ einfach ein- und wieder ausschalten – bei allen Geräten der unterschiedlichen Betriebssysteme. Zudem gibt es individuelle Einstellungsmöglichkeiten, um etwa die Ortungsdienstfunktion für einzelne Apps einzuschränken. Dies erhöht den Schutz der Privatsphäre, da weniger Daten gesammelt werden können. Gleichzeitig hilft dies, die Batterie zu schonen, da permanent weniger Strom verbraucht wird.


Zugriffsrechte einschränken und Handy Sicherheit erhöhen

Zunächst sollten zusätzliche Apps sicherheitshalber nur aus vertrauenswürdigen Quellen installiert werden. Anwendungen aus den offiziellen Stores wie dem Google Play Store oder dem AppStore von Apple sind auf grundlegende Sicherheitsaspekte geprüft. Ein Blick auf die Bewertungen oder das Impressum des jeweiligen Anbieters kann weitere Informationen darüber geben, wie vertrauenswürdig eine App ist und ob verschiedene Punkte beim Thema Handy Sicherheit berücksichtigt wurden. Wie beim letzten Punkt bereits angerissen, können für die Apps zudem separat bestimmte Zugriffsrechte erteilt oder eingeschränkt werden. Natürlich benötigt eine Anwendung zur nachträglichen Bildbearbeitung Zugriff auf die Bildergalerie oder die Kamera. Dennoch gibt es bei den Rechten noch weitere Unterschiede, etwa ob Fotos weitergeleitet oder auch extern gespeichert werden dürfen, oder ob mit einer Aufnahme Standortinformationen verknüpft werden können. Die Zugriffsrechte lassen sich folgendermaßen verwalten:

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  • Android-Geräte: Unter dem Menüpunkt „Einstellungen“ > „Apps“ (Android 6.0) oder > „Apps & Benachrichtigungen“ > „App-Berechtigungen“ (Android 7.x) sind die einzelnen installierten Anwendungen hinterlegt. Dort lassen sich die Berechtigungen individuell einstellen.

  • iOS-Geräte: Die Liste der installierten Apps findet sich hier unter dem Punkt „Einstellungen“ > „Datenschutz“.

Häufig fordern Apps mehr Zugriffsrechte, als sie für ihren eigentlichen Funktionsumfang benötigen. Jeder Nutzer kann aber auch weitere Berechtigungen einschränken. Gegebenenfalls stehen dann verschiedene Funktionen der Anwendung nicht zur Verfügung.


Anonym unterwegs

Um so wenig Spuren wie möglich beim Surfen im Internet zu hinterlassen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Der sogenannte Inkognito-Modus lässt sich in den verschiedenen Browsern aktivieren und sorgt dafür, dass die eigene Identität zumindest zu einem gewissen Umfang verschleiert wird. Auch das Nutzen eines Proxy- oder VPN Servers und das automatische Löschen von Cookies trägt zu einer besseren Sicherheit bei. Vorsicht ist zudem bei der Nutzung eines fremden WLANs oder WiFi-Netzwerks geboten. Selbst, wenn die Verbindung per WPA verschlüsselt ist, besteht das Risiko, dass sich jemand unerlaubt Zugriff auf das Smartphone verschafft. Auch hier kann ein eigenes VP Netzwerk zusätzliche Sicherheit bieten. Ansonsten sollten Webseiten, die Zugriff auf sensible Daten fordern (z.B. Mail-Account oder Bankingseite mit Passworteingabe) verzichtet werden.



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